Artikel zum Alltagstraining

Als Tierpsychologe und Hundefreund ist es mir ein Anliegen, das Leben mit Hund für Hund und Mensch zu unterstützen, mit den Mitteln die mir möglich sind.

Daher habe ich auf meiner privaten Webseite eine Ecke eingerichtet, wo kostenlose Informationen zugänglich sind, die mit dem Alltagstraining zu tun haben und damit, im Alltag bestehen zu können. Das wird hier zusammengefasst.

Wenn ihr Wünsche habt, oder Anregungen, dann könnt ihr diese im Gästebuch (jeweils in der aktuellen Jahresübersicht zu finden ) schreiben.

Wichtig!

Individuelle Beratung kann ich hier nicht leisten! Ich kann nicht kostenlos 24h am Tag Menschen beraten. Zum einen habe ich ein Privatleben, zum anderen muss auch ich meine Rechnungen begleichen, wie jeder andere auch. Wenn ihr Hilfe benötigt, dann geht doch auf wedelwuff.de

Alltagstraining
GrundlagenGrundlagen 2AlltagAlltag IIAlltagSignalePos. PsychologieSchnüffelnStaubsaugerhundeBesucherAbrufOnlinehundeAbbruchsignalAntiKöterTrainingErste Schritte

Alltagstraining

GrundlagenGrundlagen 2AlltagAlltag IIAlltagSignalePos. PsychologieSchnüffelnStaubsaugerhundeBesucherAbrufOnlinehundeAbbruchsignalAntiKöterTrainingErste Schritte

Erste Schritte – Der Hund macht was er nicht tun soll, der Garten wird umgegraben, Nachbar's Hund angebellt, das Essen von Tisch geklaut, die Welt steht Kopf? Ein weiterer Artikel zum Alltagstraining. Neben Trainingsprojekten und Grundlagen schaffen für gutes Verhalten gilt es, dass die Situation nicht verschlechtert. Darum geht es in diesem Beitrag. Dafür ist es wichtig, den Hund genau zu beoachten, herauszufinden, wann das Verhalten auftritt und wann nicht, welche Faktoren eine Rolle spielen. Dann teilt man seine Beobachtung auf ... Das Beste ist es, dass das unerwünschte Verhalten nicht auftritt. Wenn der Hund nicht ins Blumenbeet gelangen kann, kann er dort nicht die Blumen ausgraben. Und wenn der Hund nicht zum Briefträger kommt, kann er diesen auch nicht in die Beine beissen. Wenn die Küchentüre geschlossen ist, kann der Hund nicht rein …

Antigiftköder Training – Auch einen Staubsauger als Hund? Man kann mit dem Hund daran arbeiten, dass er nicht alles aufsaugt. So schwierig ist das nicht. Der Fachbegriff nennt sich Omission Training, oder auch Differential Reinforcement of Other Behaviour. Klingt kompliziert, ist es nicht. Es meint, dass alles was nicht das unerwünschte Verhalten ist, verstärkt wird. Wichtig dabei ist zu verstehen, dass der Verstärker, also der Lohn für das andere Verhalten, hoch genug ist. Bekommt der Hund weniger für das andere, erwünschte Verhalten, dann lohnt es sich nicht für ihn. Alternatives Verhalten muss daher anbieten: in weniger Zeit, leichter an bessere Belohnung, genauer: Mit weniger Mühe was viel besseres bekommen. Dann hat man gute Chancen dass das neue Verhalten sich durchsetzt. Ich habe bereits Artikel zu den Grundlagen und der Struktur geschrieben - lest …

Positive Psychologie – Das Leben hält immer wieder Stressoren bereit. Diese gehören zum Leben dazu. Man kann aber sich und seinem Hund das Leben angenehmer gestalten und Strategien finden, mit Stress und Stressoren umzugehen, oder gewisse Stressoren abzumildern oder gar zu vermeiden. Ein weiterer Artikel zu Alltagstraining. Eine nützliche Einteilung der Gebiete wo man ansetzen kann ist: Positive Emotionen schaffen; Positives Umfeld schaffen; Stärken fördern. So bekommt man etwas Struktur und kann gezielt Lösungen suchen und einbauen. Positives Umfeld schaffen Alles was an seinem persönlichen Umfeld umgestaltet werden kann, um positive Momente zu fördern, sollte optimiert werden. So kann man Stress vermeiden. Zum Beispiel Positive Emotionen fördern Ein gutes, inneres Gefühl schaffen, sodass ein ausgeglichener, zufriedener Hund einen begleitet. Darunter fällt nicht nur, es immer nur schön zu haben! Dazu gehört auch (siehe …

Im Alltag bestehen ein zweiter Teil – Wie man im Alltag bestehen bestehen kann, dazu gibt es mittlerweile hier einige Beiträge. in einem ersten Beitrag zum Alltagstraining werden Grundlagen gezeigt, die einem helfen. Hier nun ein zweiter Teil der daran anknüpft. Dies fragte ich mich schon öfters. Was wir von ihnen wollen, können Hunde schon - und was sie nicht können, werden diese auch nie lernen. Eine starke Aussage. Hunde können Unsere Aufgabe ist es nur, dass wenn wir es auf Signal sehen wollen, dies dem Hund verständlich zu machen. Und genau darum geht es hier. Üblicherweise werden als Signale gerne genutzt Sitz, Platz, Fuss, Revier, Voran, Apport, .. und dem Hund wird den lieben Tag lang gesagt, was er zu tun hat. Wir können aber auch Umweltsignale nehmen. Ja wirklich! Warten vor der Frittenbude Wir können …

Verhalten unterbrechen... – ...und dabei nicht den Hund vermöbeln, oder negativ nachhaltig auf ihn einwirken. Nicht leicht. Man kann sich beim besten Willen nicht-nicht verhalten. Irgendwas tut man immer. Auch ein Hund. Und dennoch: Es gibt Momente, da wäre es nützlich, wenn man den Hund in dem unterbrechen kann,🍗 was er gerade tut. Und da Mensch auch sich nicht-nicht verhalten kann, bekommt er mit dem Abbruchsignal selber ein alternatives Verhalten an die Hand und braucht so nicht mehr pampig zum Hund werden. Ein weiterer Artikel zum Alltagstrainig Die Grundlagen finden sich in der operanten Konditionierung - aber auch der klassische Konditionierung, also wie es dem Hund gefühlt dabei geht, spielt eine Rolle. Der Aufbau ist denkbar einfach. Ja wirklich. Man ni🍗mmt etwas Leckerchen in beide Hände, ballt diese zu Fäusten und bietet dem …

Signale für den Alltag – Unter den Titeln von Positiver Psychologie und Alltagstraining habe ich darauf hingewiesen, dass man einem Hund beibringen kann, von sich aus erwünschte und der Situation angepasste Verhaltensweisen zu zeigen. Es gibt dennoch Signale, die den Alltag erleichtern können. Hier möchte ich ein paar erwähnen. Ankündigen, wenn der Hund an der Leine ist, oder nicht. An der Leine gehen ist für einen Hund nicht das leichteste. Zum einen wollen wir Menschen, dass der Hund nicht an der Leine zieht und uns einen Teil seiner Aufmerksamkeit schenkt - doch wir wollen auch, dass der Hund in seine Welt eintauchen kann, den Gerüchen, Geräuschen und den optischen Dingen sich widmen kann. Das ist ganz schön herausfordernd. Man kann es dem Hund leichter machen wenn man ein Signal immer dann gibt wenn er kurz …

Hunde an der Leine – Es gehört zum täglichen Bild eines Hundehaltenden, dass sein Hund an der Leine ist. Solange sich nichts grundlegendes ändert, wird man sich als Hundehalter mit der Hundeleine zu arrangieren haben. Ein weiterer Artikel zu Alltagstraining Grundidee hinter der Leine mag die Vorstellung des unberechbaren, wilden Tieres sein, das es zu bändigen gilt. Vielleicht mag das bis zu einem gewissen Punkt stimmen. Menschliche Siedlungen wurden für Menschen gebaut und selbst Menschennachwuchs muss mühselig erklärt werden, wie man sich in diesem Kontext verhält (zB dass man nicht auf Autobahnen zu Fuss unterwegs ist). Die Leine kann als doppelter Boden gesehen werden, der es im letzten Moment verhindert, dass es zu Schwierigkeitne kommt, zB zwei Hunde sich prügeln, oder das Hörnchen vom Hund gejagt wird. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Kommunikation …

Abruf – Dass der Hund kommt, wenn man ihn ruft, wird oft gefordert, und macht gewissen Sinn, bedenkt man die oft beengten Lebensräume von Menschen in Städten, aber auch Dörfern. Ein weiterer Artikel zum Alltagstraining Grundlage und erster Schritt Die Grundlage ist denkbar einfach: Klassische Konditionierung. Das mag nun befremden, ist aber der Fachbegriff dessen, was lerntheoretisch zu Grunde liegt. Beziehungstheoretisch könnte man sagen, dass die Grundlage in einer guten Beziehung oder Bindung von Hund und Mensch ist. Der Grund ist denkbar einfach: Hunde sind nicht doof, und kommen vorallem dann schnell und gerne zurück, wenn sie sich wohl, geborgen und gut fühlen an dem Ort. Fürchtet sich der Hund, oder fühlt sich anderweitig nicht wohl, wird er nicht, oder nur zögernd zurück kommen. Psychoanalytisch ist dies die ödipale Phase, in welcher …

Wenn der Besuch klingelt – Wenn Besuch vor der Türe steht, ob Briefträger, Nachbar, oder geladene Gäste, macht manch ein Hund ein Feuerwerk auf. Hier nun ein weiterer Artikel zum Alltagstraining. Will man dem Hund beibringen sich zurückhaltender an der Türe zu verhalten, ist seine innere Gestimmtheit (in der klassichen Ethologie auch Handlungsbereitschaft genannt) zu verändern. Die Arbeit an der Tür mit dem Hund ist ein Trainingsprojekt, bei dem sowohl die klassische Konditionierung als auch die operante Konditionierung wichtig sind für den Erfolg. Im ersten Schritt geht es darum, die Situation so einzurichten, dass der Hund in eine Grundstimmung gerät, in der es wahrscheinlich ist dass er erwünschtes Verhalten zeigt. Ein Hund der fiept und springt ist deutlich zu erregt. Hier ist die Beobachtung der Besitzer gefragt, um zu wissen ob der Hund in der …

🍗

Du sollst das nicht Essen – Auch einen Staubsauger bekommen statt den versprochenen Hund? Hier geht es weiter mit dem Artikel zu Trainingsprojekten Man kann tatsächlich den Staubsauger dazu bekommen, nicht alles internalisieren, was vor die Nasenlöcher und den Mund kommt; ich sollte allerdings darauf hinweisen, dass es etwas Arbeit und Zeit erfordert. Zudem durften nicht alle Menschen in einem buddhistischen Kloster aufwachsen und lernen, eine Fliege über Stunden auf der Nase zu dulden, ohne diese totzuschlagen. Will heissen: Man kann einfach auch genervt sein über den Hund, den man doch liebt. Fokus hier ist auf der Operanten Konditionierung . Der erste Schritt besteht darin, über Management es zu verhindern, dass Hund was aufessen kann, damit er es nicht weiter übt. Das ist durchaus herausfordernd und kann auch bedeuten, dass der Hund erstmal an einer 2-4 …

Schnüffeln leicht gemacht – Hier nun die Fortsetzung des Artikels zu Trainingsprojekte . Diesmal geht es um Schnüffelspass. Nasenarbeit bietet den Vorteil, dass es den Hund bei seiner Veranlagung als Nasentier abholt, bei gut dosierbarer körperlicher Belastung den Geist des Hundes gut auslastet, und sich diverse Möglichkeiten bieten - man kann Gegenstände absuchen, Räume, Fahrzeuge, drinnen suchen, oder draussen. Die Basisausbildung des Schnüffelns hat der Hund ja schon. Er nutzt es jeden Tag. Nun geht es darum, dem Hund zu vermitteln, was wir Menschen wollen dass er sucht. Das bedeutet, die Basisausbildung beim Schnüffeln liegt in der Klassichen Konditionierung . Geeignet sind alle Verstärker, die den Hund belohnen können und für die optimale Motivation sorgen, aber den Hund nicht zu sehr aufdrehen, damit er noch konzentriert suchen kann. Das kann das Plüschtier sein das …

Im Alltag bestehen – In den letzten Wochen wurde mir noch einmal deutlich gemacht, dass bei vielen Problemen im Alltag bereits kleine Veränderungen der Halter Erleichterung bringen kann, ohne ein großes Training. Abstand einhalten hilft sehr oft bei Aggressionsverhalten. Ziel von Aggressionsverhalten ist es, einen Störreiz auf Abstand zu halten oder weg zu bekommen. Gibt man dem Hund diesen Abstand, gibt man ihm die Möglichkeit ein Alternativverhalten zu zeigen ohne aggressiv sich zu gebaren. So kann man einen Bogen um ein Mensch-Hund Gespann machen, oder umdrehen, oder sich hinter einen Sichtschutz begeben. Eine Verstärkerliste aus dem Alltag hilft, in verschiedenen Alltagssituationen den Hund für erwünschtes Verhalten angemessen zu verstärken. So mag mein Spitz gerne an Dingen riechen, Buddeln, oder eben etwas Abstand - auch Kraulen findet er toll, sowie mit der Nase meine Hand …

Trainingsprojekte – Trainingsprojekte beleben die Beziehung zum Hund, bieten dem Hund Abwechslung und geistige Aktivität und es ist schön, gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Schwierig müssen solche Projekte nicht sein. Das Schöne ist, dass alles was wir von unseren Hunden wünschen, die Hunde das schon können, oder aber nie lernen werden. Gerüche unterscheiden, Dinge tragen, neben dem Menschen her gehen, all das kann ein Hund schon; fliegen, rauchen, klettern, das kann ein Hund nicht und wird es auch nicht lernen. Was es also braucht, ist dem Hund verständlich machen, was man von ihm wünscht und auf eine gemeinsame Ebene kommen. Es geht also um Kommunikation. Trainingsprojekte bestehen immer aus zwei Teilen, einem klassich konditionierten und einem operant konditionierten. Je nach Projekt liegt der Fokus mehr auf der klassischen Ebene, oder auf der …

Morphologie eines Trainingsprojektes – Manchesmal mag es helfen, sich eine Idee davon zu machen, wie etwas aufgebaut ist, um Schritt für Schritt das Projekt abzuarbeiten. Darum soll es hier gehen. Oft hilfreich, wenn das Trainingsporjekt in den eigentlichen Kernbereich, das Atom, und den umliegenden Bereich eingeteilt wird. Nehmen wir als Beispiel den Abruf. Dieser besteht darin, dass der Hund, der in einer bestimmten Distanz zum Menschen unterwegs ist, auf ein bestimmtes Signal hin auf direktem Wege sich zum Menschen begibt und, dort angekommen, neben dem Menschen stehen bleibt und dort wartet. Das ist der Kernbereich an dem gearbeitet wird zu Beginn. Das Herankommen zum Menschen, das Warten neben dem Menschen. Dabei geht es nicht darum, dass die Geschwindigkeit des Herankommens, oder die Dauer des Wartens eine Rolle spielen. Es geht darum dass der Hund …