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Tag der offenen Türe im Wildtierpark Mö Völlinghausen

2019-08-31

Der Wildtierpark hat seine Tore geöffnet - gut, die waren schon vorher offen, es gibt auch keine Türe die geschlossen werden könnte, ausser zu den Stallungen.

Da es nahe ist und was mit Tieren zu tun hat, ging ich da also hin. Hier einige Impressionen dazu.

Der Festbereich

Das Fest mit den Zelten, Fressbuden und Blasmusik - natürlich mit Horn! - wurde entlang der Strasse, die den Wildpark ausmacht, aufgebaut.

Die Tiere

Links und rechts entlang der Strasse liegen die Gehege der Tiere. Was nicht so toll war ist, dass es Kinder gab, die an den Käfigen ratterten und die Eltern ausser ein paar ermahnenden Worten nicht eingriffen - für die Tiere, deren Wohnzimmer es ist, ist das nicht sehr schön, sogar ziemlich ärgerlich und nervend. Erklärbären an den Käfigen die den richtigen Umgang mit Tieren erklären wären super gewesen.

Die Reise began mit Ziervögeln in einem nicht schönen Käfig. Die Vögel sehen schön aus, auch gepflegt, aber ob die Vögel sich in so einem kleinen Flugraum wohl fühlen, da habe ich Zweifel daran.

Ein Stück oberhalb der Ziervögel kamen gefiederte Tiere wie Goldfasan, Jagdfasan und Hühner. Diese haben einen Auslauf und einen Wohnbereich.

Oberhalb dieser Tiere leben Ziegen. Sie machen Mäh und Köttel, sehen freundlich aus und manche essen sie auch, oder machen Käse aus ihrer Milch. Diese hier scheinen nur Mäh zu machen - oder Mecker?

Weitere gefiederte Wesen wurden ausgestellt ganz oben im Festbereich: Ein Mäusebussard mit einem anderen Greifvogel. Nicht so schön war, dass diese Vögel am Bein angebunden waren und der Mäusebussard nervös war und auch von der Stange flatterte und sich am Fuss aufhängte. Ich hätte da mehr erwartet im Umgang mit den Tieren, einen artgerechteren Umgang.

Ich habe vorher nachgefragt, ob ich mit der Kamera aufnehmen darf!

Bei den Greifvögeln gab es eine Ausstellung von ausgestopften Vögeln - sie schienen nichts dagegen zu haben, dass sie ausgestopft waren.

Oben links des Kastens
Unten links des Kastens
Oben rechts des Kastens
Unten rechts des Kastens

Am Zaun der Hirsche befanden sich festgemacht Drei Tafeln über die Tiere die im Gehege wohnen.

Rothirsch
Sikahirsch
Damhirsch

Am Ende der Strasse befand sich ein Blasmusik-Orchester das ordentlich Krach machte und danach war wieder Ruhe. Aufgefallen war mir am Rande, im Wald, die vielen Zapfen am Boden und die Nadeln sowie jetzt schon trockenes Laub, Stappel an gefällten Baumstämmen und wie trocken das alles ist - was mich ein wenig unruhig macht, weil es sehr schnell zu einem grossen Feuer werden kann, und Feuer im Walde gab es die Tage oft genug.

Allem in allem war der Ausflug ok, aber ich werde das nächste mal lieber dahin gehen, wenn mehr Ruhe ist. Ein Dank am Ende dieses Posts an Aneamal ohne dieses Konverters es nicht so leicht wäre, solche Berichte anzubieten mit gleichzeitig hohem Freiheitsgrad und Datensparsamkeit.