Offener Brief an die Gemeinde Möhnesee

Es wird viel gebaut in Möhnesee. So wurde die Seetreppe gestaltet, der Pankreatiusplatz wurde aufgehübscht und damit einher gehend die Verkehrsführung geändert, die Feierwehr bekommt neue Gerätehäuser und Einrichtung und die Gemeinde bekommt ein ausgebautes Haus.

Die Seetreppe soll um die 2.5 Millionen Euronen kosten und der Umbau des Verwaltungsgebäudes weitere 1.2 Millionen - ungefähr. Dazu kommen der Pankreatiusplatz und die Feierwehr. Eine Menge Geld. Bei soviel Geld, über das die Gemeinde verfügt, glaube ich, ist es an der Zeit aufzuhören, die Hundehaltende Bevölkerung weiterhin zu schröpfen und deren Geld zu entwenden. Die Hundesteuer muss abgeschafft werden - oder allerwenigstens deutlich um die Hälfte reduziert werden!

Die Hundehaltende Bevölkerung erhält in vielen Gemeinden nichts - ausser eine jährliche Aufforderung zu bezahlen. So auch in Möhnesee. Die Gemeinde wurde angesprochen für die Hundehaltenden in Möhnesee mehr zu tun und die schnoddrige Antwort folgte prompt. So ein Verhalten ist unfair denen gegenüber, von denen man das Geld wie selbstverständlich nimmt.

Hundesteur ist ungerecht, denn

Hundehaltende können demgegenüber sehr viel beitragen zu einer lebenswerten Gemeinde, denn

Hunde sind gut und verdienen den Respekt auch von der nichthundehaltenden Bevölkerung und der Gemeinde. Und niemand darf benachteiligt oder bevorzugt werden. Im Moment werden Katzenhaltende, Pferdehaltende, oder sonstige Tierhaltende bevorzugt, denn diese bezahlen keine Extrasteuer - das ist gegen das Grundgesetz. Hundehaltende werden benachteiligt - auch dies ist gegen das Grundgesetz. Deswegen verdienen Hundehaltende einen respektvollen Umgang auch von der nichthundehaltenden Bevölkerung und der Gemeinde.

Wenn Ihnen, liebe Gemeinde, meine Argumente nicht ausreichen, dann hören sie sich doch in der Gemeinde bei den Mitarbeitenden um die selber Hunde halten - die werden Ihnen sicher noch weitere Gründe liefern können.

Für eine Gemeinde, in der wir gut und gerne mit Hunden leben

David Brunner, 26.09.2017