ūüćÉ Laternenpfahl Jul.-Sep. 2017

Un papillon.
Un papillon que j'ai trouvé en juin.

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Offener Brief
neuer Versuch

26.09.2017

Bei so viel Demokratie am Wochenende, juckte es mich wohl wieder in den Fingern und ich schrieb einen Offenen Brief an die Gemeinde in der (unverw√ľstlichen) Hoffnung, es m√∂ge sich was tun in Sachen Gleichstellung von Hundehaltenden und Nichthundehaltenden. Wer weiss.

The Day After The Day

25.09.2017

Now it happened. The Krauts voted for a new parliament in which some right-wing chaps will be sitting with over 10% of votes. The good thing is that there will be some more of contradictions and opposition wich could lead to a new direction the parliament will head to. Way too long, it has been tried to sit out everything decently and no bickering, which might be OK if everything is settled and everybody is fine with, which I don't think it was so. Now, there will be a foundation for more discussions, which might be helpful.

I think many people forget that as to break laws and spit on humen rights and German grundgesetz, no AfD has been required to do so. It's been a fact for a long time of period that the CDU/CSU-SPD-led parliament has been breaking those arrangements. NATO is still existing even though it was promised to dismantle it and to at least not to expand it, LGBT have fought in court to be treated equally regarding marriage and it wasn't until shortly before the election that the victory they won in court was denied by the parliament, Germany has been leading war again after WW2 and the promise and the obligation written down in grundgesetz to do everything for the freedom has been tread on, and weapons and weapon systems have been sold and deliverd even to nations that are known for disregarding humen rights like Syria and Turkey. And women haven't ever been treated equally in Germany - it's the church and the CDU/CSU that neglect women rights habitually, women have been harassed, chased and abused in Germany even before refugees have come to here in order to seek shelter and a better life. It isn't long before where there was no such a thing like rape in a marriage, copious women were being raped in their marriages and had no right to fight and be heard in court.

Instead of recognising that fact, all parties are lunging for AfD in fear of the loss of democracy, that has been dumped by themselves even before AfD existed. It's troublesome to look at ourselves as Michael Jackson sung already

For more, see here

Bundestagswahl

22.09.2017

Bundestagswahl is going to take place in two days, on the 24. Septembre 2017. Parties are claiming they will improve what has been going wrong so far - but to me, it sounds they are seeking to improve what they have broken themselves. Even inside Germany's alternative party, AfD, numerous members are in there that have before been in other parties that are well established and that have broken things as well. Don't believe me? See here

Farmer's market
at Möhnelake

19.09.2017

Bauernmarkt is going to take place on Tuesday 3. October. There you can buy Bauern, young and old - and hopefully other handy things. I do hope my Labrador will be let in the H√ľpfburg. Also, we might come across useful things to a Spitz. For more, see here

Neujahrversatz

19.09.2017

Ende 2016 verliess uns das Automobil und ich fasste den Gedanken, kein neues Auto anzuschaffen - auch kein gebrauchtes. Mehr als zwei Drittel des Jahres sind vorbei und ich kann f√ľr mich schon gewisse Tendenzen sehen wie es weitergeht: zum Beispiel, dass es wahrscheinlicher ist, dass ich woanders hinziehe, wo es etwas mehr Struktur gibt, als dass wieder ein Auto kommt. Oder dass nach alternativen Fortbewegungsmitteln gesucht wird - zum Beispiel ein Elektromoped.

New Way of Terrourism

19.09.2017

Fist Bomb.
The bomb you can have with you even in aeroplanes

One of the most dangerous bomb along fat-bombs - that make explode trousers and zip fasteners - is the fist-bomb. Something security specialists are not aware of - unfortunately. So watch ou *BAM* ch. - I told ya!

Shortly before it becomes cold

19.09.2017

It is shortly before winter, the season where the days are cold, and it is kind of suprising to sea how fast that year has so far past away. Many things have been great, and some less great. What remains is to prepare well for those cold days before us.

Labradornotiz

11.09.2017

Labrador pincé.

<<Rien je n'ai mangé, je jure>> dit le Labrdor tout en étant pris en flagrant délit

Gesucht:Tierarzt

11.09.2017

Unl√§ngst stolperte ich √ľber einen Zeitungsartikel. Er handelt davon, dass eine Tierklinik ihr Angebot schrumpfen und sich umformen will, von einer Tierkliniki in eine Tierarztpraxis. Von einst 24 Stunden √Ėffnungszeit zu 16 Stunden - oder sowas.

Darin sehe ich Probleme, die auf einen zukommen - Probleme, die auch die Allgemeinheit was angeht.

Das eine Problem ist, dass viele Tier√§rzte sich praktischer Tierarzt nennen und nach dem Studium von 5.5 Jahren, sich keiner Weiterbildung zum Fachtierarzt von weiteren 5-6 Jahren anschliessen. Meine Erfahrung bisher war, dass es dann Zufall ist, ob bestimmte, grundlegende Arbeiten verrichtet werden k√∂nnen, oder eben nicht. So musste ich schon in die Tierklinik f√ľr Ultraschall beim Hund - etwas, was in der Weiterbildungsverordnung zum Fachtierarzt Kleintiere gelistet ist als Ausbildungspunkt. Der Haustierarzt hier ist eben kein Fachtierarzt - und wer Tierklinik sein will, muss zwingend Fachtier√§rzte haben. Dumm nur, dass die Tierklinik hier gut eine halbe bis dreiviertel Stunde Autofahrt entfernt ist - und ohne eigenes Automobil, da ist man ganz aufgeschmissen. Baut diese Tierklinik nun ab, wird im Notfall es kaum m√∂glich sein, immer einen guten Service zu finden. Bei einem Haustier das gerade starke Schmerzen und oder Blutungen hat, das dann √ľber eine halbe Stunde durch die Lande gefahren werden muss um einen geeigneten Tierarzt zu finden, geht es um Tierleid - und dazu hat das deutsche Grundgesetz eine deutliche Antwort: Der Staat sch√ľtzt auch in Verantwortung f√ľr die k√ľnftigen Generationen die nat√ľrlichen Lebensgrundlagen und die Tiere . Es ist also ein √∂ffentliches Interesse, dass Tiere nicht leiden m√ľssen weil die tiermedizinische Grundversorgung abgebaut wird.

Das andere Problem kn√ľpft an das erste an. Viele niedergelassene Tier√§rzte sind Zweik√§mpfer oder Einzelk√§mpfer - betreiben ihre Praxis alleine oder zu zweit, zusammen mit Fachangestellten. Die wollen auch mal Urlaub, oder mal Feierabend. Hier war es √ľblich, dass einfach am Anrufbeantworter die Tierklinik erw√§hnt wurde, da diese eh 24h offen hat - ruft man eben da an. Doch fr√ľher gab es schon Potential f√ľr Probleme, da die Tierklinik bei Erstbesuch Bargeld sehen will. Doch wie soll das gehen, wenn man nicht eben 200 ‚ā¨ in der Tasche hat und die Tierklinik in dem Moment den Haustierarzt nicht befragen kann, ob der Kunde zuverl√§ssig die Raten bezahlt? Tja, vlt Schmerzen lindern, wenig Behandlung wie m√∂glich. Nun aber f√§llt die Tierklinik komplett weg - diese wird nun eine Tierarztpraxis. So muss nun nach neuen L√∂sungen gesucht werden, welche Tierarztpraxis denn ge√∂ffnet haben will f√ľr Notf√§lle - und welche nicht. Und wenn es um schwierige F√§lle geht wie Magendrehung, um Notoperationen und andere solcher F√§lle, dann gibt es nur noch eine Tierklinik die mindestens eine Stunde Autofahrt entfernt ist. Das bedeutet f√ľr den Tierhaltenden h√∂here Kosten und f√ľr das Tier, das ohnehin durch den Notfall betroffen ist, bedeutet es mehr Stress, wenn es notd√ľrftig beim Tierarzt um die Ecke zusammen gezimmert wird und dann durch die Lande gefahren werden muss, damit die Arbeit richtig erledigt wird.

In so einer Situation war ich schon mal - und das Ende war, dass ich das Tier einschl√§fern lies, weil ich ihm den Stress nicht weiter zumuten wollte. Es k√∂nnte noch leben, wenn die tiermedizinische Versorgung besser w√§re, als sie es ist. Dies kann ein Grund sein f√ľr mich, aus dem Kreis hier wegzuziehen zu einem Ort mit besserer Versorgung.

Zahl gesucht

08.09.2017

88
64
24

Welches ist die nächste Zahl?



1 R√ľbezahl

Meinungsvielfalt

01.09.2017

Ich wurde unl√§ngst gefragt, ob Meinungsvielfalt dem Allgemeinwohl zutr√§glich sei, oder nicht. Mein erster Gedanke war, dass er dem Allgemeinwohl eher nicht zutr√§glich sein w√ľrde, da Menschen dann diverse Meinungen h√§tten und sich die Birne weich klopfen w√ľrden √ľber die Wahrheit. Dann war mein zweiter Gedanke, dass mit der Evolution im R√ľcken es durchaus gut sein kann, da bei ver√§nderter Anforderung an die Welt es so neue M√∂glichkeiten und Wege g√§be und man daher weiter √ľberleben kann - da man nicht an die Wand rennt mangels Alternativen. Und dann dachte ich mir, dass Meinungsvielfalt eine Notwendigkeit ist, wenn Menschen diverse W√ľnsche haben, die sich widerstreben.

Recently, I was asked what I think of plurality of opinions and wether it would be for the common good to have it. My first thought on it was that it would lead to a quarrel about who is right because humen often have different grasps of the world. My second thought was that given the evolution it might be of some advantage to have some different ideas and concepts on the world as to adapt to changing requirements nicely - it endows us perfectly and helps us survive. Then, I thought that given our nature that we have it it's necessary to have plurality of opinions as long as humen have different drives and incentives.

La photo

29.08.2017

portrait.
portrait.

Des portraits de deux chiens sur fond

Kleiner Hund wird gross

22.08.2017

Ein Fellkn√§uel wird geboren - zugegeben, zuerst war es haarlos und fror und brauchte Mama. Dann wuchs es, bekam Haar, konnte sehen und wurde kr√§ftig. Das Fellkn√§uel wurde nun abgegeben und lernte eine neue Welt und eine neue Familie kennen. Es traf auf viele Hunde mit denen man spielen konnte. Das Fellkn√§uel wurde als wie gr√∂sser und so konnte man endlich √ľber den Zaun klettern und zu den anderen Hunden hin gehen - toll! Doch dann wurde Fellkn√§uel im Garten an die Leine gebunden und konnte nicht mehr zu den Hunden - doof! *Ey, was guckst du so doof?* *Hey, ich will dich riechen!* - nichts. Frust. Wut. *Wuff Grr Wau Wrruff*. Fellkn√§uel ist sauer und bellt. Inmitten der Wut rupf die Leine gibt nach und Fellkn√§uel kann endlich hin und l√§sst den Frust ab.

Diese Schilderung oben gibt in kurzer Form die Geschichte eines Hundes hier im Dorf wieder; eine Geschichte die darin endete, dass besagter Hund √ľber den Zaun h√ľpfte und andere Hunde attackierte. Nicht aus Bosheit oder Revierbesch√ľtzen - sondern aus Frust. Das traurige daran ist, dass genau diese m√∂gliche Entwicklung dem Besitzermenschen vorab erkl√§rt wurde und Tipps gegeben wurde, wie das vermieden werden kann - und dass dieser Besitzermensch nichts davon annahm und umsetzte. Und dass am Ende das Ordnungsamt eingeschaltet wurde und der Hund nun von Auflagen betroffen ist - obschon der Hund selber nichts daf√ľr kann.

Faszinierend auf der einen Seite, schwer zug√§nglich auf der anderen Seite, dass Menschen so dermassen beratungsresistent sein k√∂nnen und auf Teufel komm raus nicht √§ndern, egal was passiert. Denn statt einen hohen Zaun zu bauen √ľber den der Hund nicht dr√ľber kann - und an Z√§unen zeigte sich auch bisher kein Problemverhalten! -, wird der Hund nun per Auflage im Garten weiter an der Leine gef√ľhrt - der Ausl√∂ser f√ľr das Aggressionsverhalten: Frust.

Il faut exiger de chacun ce que chacun peut donner [..] l'autorité repose d'abord sur la raison

Aus: Der kleine Prinz

Mémoire
du 17 ao√Ľt

1. septembre 2001-18. ao√Ľt 2016

Il avait été revenu à sa planète il y a un an et y habite depuis un an.

Hundenotiz

13.08.2017

Dann und wann wird die Frage gestellt, ob man als Hundetrainer oder Hundeprofi nur davon leben kann. Hierf√ľr ein paar Zahlen. Die Menge der Hunde in Deutschland betr√§gt 8,6 Millionen - das sind um die zehn Prozent der Population der Menschen.

In einem Landkreis in dem um die 300 Tausend Menschen leben, w√§ren, bei einer gleichm√§ssig verteilten Verteilung der Hunde in Deutschland, an die 30 Tausend Hunde zu erwarten. Geht man davon aus, zehn Prozent des Marktes zu beherrschen, st√ľnden an die 3 Tausend Kundenhunde zur verf√ľgung - realistisch halte ich allerdings an die 3 Prozent Marktanteil und das sind 9 Hundert Kundenhunde. Was bis hierhin unbekannt ist, wie viele Haushalte Hunde haben und wieviele dieser Haushalte √ľberhaupt bereit sind, einen Hundeprofi zu engagieren.

Nun kommt noch folgender Umstand dazu: In der Regel wird ein Erziehungskurs einmal besucht und dann ist der Hund erzogen - und das Verhaltensproblem wird einmal bearbeitet und dann sollte es grossteils weg sein. Viele Kunden kommen also nicht regelm√§ssig, wie das beim Futterkauf, oder beim Tierarzt der Fall ist. So ein Hund lebt √ľblicherweise zwischen 8 und 15 Jahren - in der Zeit hat man, kommt der Kunde einmal, die M√∂glichkeit, seine 900 Hunde abzuarbeiten - das sind im arithmetischen Mittel 1 bis 2 Hunde in der Woche, die man so hat!

An die 76 Tausend Welpen werden etwa im Jahr in Deutschland auf die Welt gesetzt - was 0.095 Prozent entspricht. Das wären in einem Landkreis von etwa 300 Tausend Menschen, an die 285 Hundewelpen in dem Landkreis. Bei einem Marktanteil von 3 Prozent bekommt man zwischen acht und neun Welpen ab. Das ist, was man dann jedes Jahr haben kann, plus Hunde die neu angeschafft werden oder Hunde die neu ein Problem aufweisen.

Dazu kommt, dass nicht jeder Hundehaltende bereit ist einen Hundeprofi aufzusuchen - aus verschiedenen Gr√ľnden heraus. Je nach Wohnort - Stadt oder Land, eigenes Haus oder Mietshaus - und dem Ausmass in dem der Hund den Besitzenden st√∂rt, √§ndert sich die Motivation des Besitzenden, sich Rat zu holen.

Auch nicht zu vernachl√§ssigen: Tier√§rzte erhalten grossen Support von Pharmafirmen und von Futtermittelherstellern, die Werbemittel zur Verf√ľgung stellen, Werbeaktionen planen und durchf√ľhren, in Zusammenarbeit mit den Tier√§rzten, um mehr Profit zu schlagen. Von sowas profitiert der einzelne Tierarzt, auch wenn er selber sich nicht finanziell an der Werbung beteiligen muss. Auch die Angst, das Tier k√∂nnte krank werden, wird genutzt, um die Tierhaltenden in die Tierarztpraxis zu locken und Zeckenmittel, Entwurmungsmittel, Kastration, oder Futtermittel zu verkaufen. Doch wer hat schon Angst, dass sein Tier ernsthaft erkranken kann, nur weil es bellt, an der Leine zieht, oder Nachbar's Hund beisst.

Die Antwort, ob man in diesem Metier ausreichend verdienen kann, ist also, dass a) wenn der Leidensdruck der Leute hoch genug ist, zB bei Stadtbewohnern mit ausreichend Ordnungs√§mtern und Menschen die sich gest√∂rt f√ľhlen durch einen Hund, man auch ausreichend verdienen kann - auf dem Land, wo man sich gut zur√ľck ziehen kann, eher nicht -, und b) wenn das Einzugsgebiet ziemlich gross ist - ein Landkreis alleine reicht oft nicht aus, man schrubbt viele Kilometer f√ľr die Kunden. Dann hat man gewisse Chancen, ausreichend von dem Beruf zu leben.

Hochkant abgelehnt

08.08.2017

Martin ist auf der Suche nach einer Ethik und dies bewegte mich dazu, mich auch noch ein wenig damit zu besch√§ftigen. Zwar habe ich schon einige Grundgedanken f√ľr den Alltag (die mir als Wegweiser f√ľr die unendliche Reise dienen), doch warum nicht mit offenen Augen aufmerksam sein.

Mein allgemeiner Eindruck ist, dass viele Ethiken im Grunde sich doch näher stehen, als man zunächst vermutet. So will die Kantesche Ethik eine sein, die die Handlung selbst betrachtet und nicht ihre Folgen, doch in einem Artikel von mir zeige ich auf, dass dem eben nicht so ist.

Oder Ethiken die darauf zielen, die Folgen des Handelns zu ber√ľcksichtigen, aber am Ende daran scheitern, die Zukunft nicht vorhersehen zu k√∂nnen und alle Folgen einer Handlung abzusch√§tzen, und daher nur der hehre, gute Zweck einer Handlung √ľbrig bleibt, wie bei der Tugendethik.

Und dann w√§re da ja noch die Frage was man tun soll. Die Steilvorlage f√ľr die Ethik. Manche Situationen kann man vermuten dass sie passieren, zB dass der Hund krank und alt wird und man entscheiden muss, wie es weiter geht. Andere Situationen sind aber vlt nicht voerherzusehen gewesen. Und dann fehlt oft die Zeit, in so einer √ľberraschenden Situation durchzubuchstabieren, was denn nun am ethischesten oder sittlichsten ist. Und dennoch ist man herausgefordet, eine Entscheidung herbei zu f√ľhren.

Doch selbst wenn man ausreichend Zeit f√ľr die Planung hat. 2600 Jahre Philosophiegeschichte zeigen, dass es nicht gelingt, zu einem eindeutigen Ergebnis zu gelangen. Es gibt so viele B√ľcher zur Sache, da reicht ein Menschenleben nicht aus, um die alle zu lesen. Und das Internet ist auch voll von Philosophie. Will ja auch gelesen werden. Oder mal √ľberflogen. Da bliebe dann kaum Zeit f√ľr allt√§gliche Dinge wie Zeit f√ľr den Hund, oder mal aufs Klo gehen, oder Essen. Schon Immanuel Kant hatte Angst, so die √úberlieferung, dass er versterben k√∂nnte bevor er mit seiner Arbeit durch ist.

Persönlich gehe ich nicht davon aus, dass Philosophie einem sagen kann, was man tun und was man lassen soll. Sie wäre dann vermutlich degradiert zu einem Ratgeber. Nicht das Ratgeber schlecht sind. Doch Philosophie befasst sich doch nach ihrem eigenen Selbstverständnis mit den Grundfragen - und eben nicht primär mir Alltagssorgen.

La bouffe

06.08.2017

Ma tante √©tait gentille et m'invitait au restaurant pour une bouffe. J'ai pu y prendre une photo de la campagne-l√† qui me rappelait le temps o√Ļ j'y avait promen√© les chiens le long de la rivi√®re de Birse dans le bois.

1. August

31.07.2017

Es gibt den Gr√ľssaugust und es gibt den 1. August. Was ist passiert? Nun, die Schweiz feiert sich selbst, jedes Jahr einmal. Mit F√§hnchen auf allem M√∂glichen, Feuerwerk und derlei Zeugs eben. Party halt. Es soll sich zugetragen haben, dass Drei Waldst√§tten schworen, sich zusammen zu rauffen und zu kooperieren. Dies war dann Grund, auf Druck von Auslandsschweizern wohl, j√§hrlich den Geburtstag von Helvetia zu feiern.

Mir in einpr√§gsamer Erinnerung ist mir, dass bis zum 1. August im Kanton wegen der Brut- und Setzzeit die Leinenpflicht in und um den Wald ausgerufen wurde und dann die, bis vor kurzem gesch√ľtzten Tiere, mit Feuerwerk auf- und weggescheucht wurden, da das ganze Vaterland auf den Beinen und mit Feuerwerk bewaffnet in die W√§lder zum Fressen zog, bzw an den Waldr√§ndern das Feuerwerk abschoss. Ich fragte mich damals, ob es wirklich Menschen gibt die glauben, dass die Tiere ausserhalb der Brut- und Setzzeit in den Flieger steigen und in Reservate ziehen? Kurzum: Es machte nicht sehr viel Sinn, einige Monate die Tiere zu sch√ľtzen, und dann mit Feuerwerk bewaffnet die Jagd zu er√∂ffnen. Mahlzeit

An einem Strang ziehen

31.07.2017

An einem Strang ziehen.
Zwei auf einen Ball

Labradornotiz

28.07.2017

Unlängst geschah es, dass ein Labrdor hier einbrach, in diese Webseite, und eine Botschaft hinterliess. Es gibt zwar einige Hinweise darauf, welcher Labrador es sein könnte, doch mein Labrador weigert sich bisweilen denjenigen zu identifizieren. So bleiben nur Mutmassungen. Als ich mir so seine Botschaft durchlas, kamen mir ein, zwei Gedanken.

Zum einen fand ich es erstaunlich, wie gut dass er trotz der Lampenbehinderung an seine Krause kommt - man sieht √ľberall blaue Pfotenabdr√ľcke, wie von einem Schlumpflabrador (Abbild 1). Echt gelenkig, der Labrador.
Dann dachte ich mir, k√∂nnte man doch das Futter einfach in die Krause werfen und den Lampenschirm als Futtersch√ľssel gebrauchen, so w√§re immer portables Futter vorliegend.
Auch sch√∂n finde ich das Portrait von des Labradors Besitzer (Abbild 3). Zwar etwas aus der Mode, aber schick. Warum der Besitzer auf dem Bild den Labrador reitet, bleibt mir ein R√§tsel. Dass der Labrador gemolken wird, k√∂nnte ein Hinweis auf medizinische Gr√ľnde sein.

Was ich mir aber sehr diskriminierend finde ist, dass der Kragen zu einer kompletten Strassensperrung f√ľhrt.

Tipp noch an den Labrador: R√ľckw√§rts am Pfosten einparken hilft. Und wenn dir doch mal der Kragen platzt: Immer ruhig bleiben.

La belle Suisse

27.07.2017

Si un Suisse quitte la Suisse, souvent on ne le comprend pas. Pourquoi un Suisse quitte-t-il alors la Suisse? C'est parfait en Suisse, n'est pas? Mais la Suisse, elle a bien s√Ľr ses d√©savantages et d√©fis. On paye beacoup pour la caisse maladie, et on peut ais√©ment sortir des r√®gles car y en a assez et parfois y en a trop. Les appartements sont chers. et les place les plus bonnes valant y vivre co√Ľtent davantage. Aucun endroit au monde n'est parfait, c'est pour √ßa qu'il faut en chercher pour soi-m√™me, un endroit convenant √† soi. Voyez vous-m√™me

When a Suisse leaves his country, often people don't understand why. Because in Switzerland, it must be perfect. But Switzerland also has its disadvantages and challenges. Health inssurance is expensive, and one can easly break the rules because there is enough of them, and often there are too much of them. Flats are really expensive, and the best places worth to live there cost even more. No place on earth is perfect, that's why everybody must look for it for himself a place that pleases you. Have a look yourself

Grämatik

21.07.2017

Ich wurde auf einen Artikel zur Bärengrammatik aufmerksam gemacht. In diesem fand sich eine Unvollständigkeit, die ich hier ausgleichen will. Der Wasserfall

Wasserfall
PluralDie nassen Bären
SingularDer nasse Bär

Nicht zu verwechseln mit Brillenbär , Nasenbär oder Malyenbär .
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La Photo

21.07.2017

Pris le 16.07.2017

Faut dormir Monsieur.
Deux chiens a letang.
Deux chiens étant à l'étang dont l'un essaye de le remplir

Au revoir

17.07.2017

Je suis s√Ľr que tu es, comme le petit prince, revenu √† ta planete, mon p√®re.

Le puits

Un puits chantant.
Trouvé à Riehen, Suisse

Die Geschichte einer Selbstoptimierung

12.07.2017

Hach ja, wie leicht es doch ist, wenn so ein Arschlochsportler sich mit unlauteren Mitteln selbstoptimiert und damit an die Spitze katapultiert. Doch die Selbstoptimierung mit unlauteren Mitteln unter Berufssportlern, ist nur ein Abbild der Gesellschaft. Die Grenzen werden willk√ľrlich gezogen: Die einen Strategien besser zu werden in der Leistung sind gem√§sst dem Regelwerk, andere widerum nicht. Und dann gibt es Regeln die ungeschrieben sind, zum Beispiel solche, gegen gewisse, geschriebene, Regeln zu verstossen, zum Beispiel in einem Velosprint mal die Ellbogen nach aussen fahren zu lassen, oder gelbe Karten im Fussball zu kassieren. Geh√∂rt halt dazu. Scheiss drauf, wenn juckts.

Der positive Dopingtest war ein Zweifacher: Der Fahrer der was in sich hatte, was er nicht sollte; und Trinkwasser das ebenfalls etwas in sich hatte, was es nicht sollte.

Der Kaffee um besser durch die Arbeit zu kommen, der Energiedrink mit viel Zucker und Zusaztzstoffen um in der raren Freizeit mehr Energie zu haben, und die Schlaftabletten um nachts schlafen zu k√∂nnen, etwas Hanf rauchen am Wochenende um den Arbeitsstress abzulegen, oder sich gleich mit Alkohol abschiessen bis die Leber √ľber den Jordan geht. Optimiert wird sich in allen Lebensbereichen. Und dann ist da dieses Mittel im Trinkwasser, was da nicht hineingeh√∂rt. Trinkwasser was verseucht wird zB durch Pflanzengifte als Ausdruck einer Landwirtschaft die gleich mit optimiert wird.

Am Ende des Tages ist der Aufschrei ein vielfacher: Ein Velofahrer dem unterstellt wird, sich mit unlauteren Mitteln selbst optimiert zu haben; eine Gesellschaft die das ganz selbstverst√§ndlich jeden Tag tut; und Trinkwasser das durch diese Selbstoptimierung gleich mit verseucht wird. Und so m√ľssten wir zuallerst uns selber befragen, bevor dem Velofahrer auf den Helm geschissen wird. Wollen wir das?
ūüďĘ

De Retour

09.07.2017

Que faire si quelq'un est en voyage de retour? Essayer de faire ses adieux? Y aura alors une heure òu on doit marcher seul et on ne peut rien faire qu'être là. Cela devient nous tous se passer.

G20

08.07.2017

Der G20 l√§uft und mit ihm, die Gewalt. Doch ist alles so, wie man es im Fernsehen sieht? Keine Frage: Gewalt kann keine L√∂sung sein. Doch wer √ľber die letzten Jahre die Politik mitverfolgt, sieht wie

Dann kann man schon auf die Idee kommen, dass es Menschen gibt die sehen, dass mit legalen Mitteln einfach kein Ende dieser √Ąra der Politik herbeizuf√ľgen ist. Mit legalen Mitteln werden Kriege wie in Afghanistan nicht beendet, werden aosziale Taktiken wie Menschen im Meer krepieren lassen nicht beendet, werden tierqu√§lerische Tierhaltung in der Landwirtschaft nicht beendet, werden Umweltzerst√∂rung nicht beendet, und vieles mehr auch nicht. Ich glaube auch nicht, dass diese Gewalt in Hamburg die Welt besser macht. Aber ich glaube, dass der Mainstreamjournalsimus der sich nicht als L√ľgenpresse verstehen will, zugleich aber wenig daf√ľr tut Dinge wie die Gewalt in Hamburg und seine Gr√ľnde verstehbar zu machen, so nicht gerecht ist und dass man ein falsches Bild bekommen k√∂nnte: Man k√∂nnte denken, man lebe in einer fairen Welt in der Milch und Honig fliessen und die b√∂sen, schwarz vermummten, Schwarzen machen einfach alles kaputt. Aber das ist nur ein Teil der Sache. Der andere Teil ist der, den ich eben auflistete: Viel Ungerechtigkeit, viele in der Landwirtschaft gequ√§lte Tiere, Umwelt die kaputt geht, viele Menschen die sterben in deutsch-amerikanischen Kriegen oder auf dem Meer, Menschen in Deutschland die kein Geld f√ľr eine gute Wohnung haben und kein Geld f√ľr Essen kaufen und daher auf private Initiativen wie die Tafel zur√ľckgreifen m√ľssen, damit sie nicht an Hunger verrecken, Kinder die in Armut aufwachsen m√ľssen und schlechtes Schulmaterial haben wegen Geldmangel, die schlechtere Chancen auf gute Ausbildung haben. Ich habe keine Zweifel, dass diese Art der Berichterstattung der Politik n√ľtzt: Man kann die Waffenindustrie anheizen, die Polizei aufr√ľsten, Grundrechte kippen (wie zB in Frankreich mit dem immer noch bestehenden Notstand), immer mehr √ľberwachen und sich damit immer mehr von der Bev√∂lkerung distanzieren und Demokratie beerdigen. Bis, ja bis man dann hier doch wieder eine Diktatur hat. Die keiner wollte, aber die dann doch wieder kam. Von daher glaube ich weder dass die Berichterstattung gut ist, die Gewalt der Autonomen, oder die Politik. Nichts davon ist gut. Und dennoch: Keine Anzeichen dass sich was bessert. Und mittendrin: Eine Polizei die von der Politik instrumentalisiert wird und an den Staat glaub auf den sie schwor den zu sch√ľtzen, die vlt noch die Hoffnung hat, als Vermittler zwischen Bev√∂lkerung und Staat zu dienen, sodass der Staat ein Treffen organisieren und die B√ľrger demonstrieren k√∂nnen. Doch der Riss zwischen Politik und B√ľrger, der wird als wie gr√∂sser, und den kann die Polizei nicht mal eben flicken.
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Nun alles gut?

30.06.2017

Am 30 Juni 2017 wurde die Ehe f√ľr Alle [1] beschlossen. Nun ist doch alles gut, oder? Nicht wirklich, denn:
i) es gibt immer noch viele Menschen in Deutschland und der Welt, die gegen bestimmte Menschen sind, auch gegen Homosexuelle;
ii) die Koalitionspartner stellten sich gegen den Koalitionsvertrag um dieses Ziel zu erreichen.

Zu i. Mit welcher Begr√ľndung nehmen sich Menschen das Recht, √ľber das Leben und deren Gestaltung der Anderen zu disponieren? Man k√∂nnte zB argumentieren, dass es f√ľr die Allgemeinheit nicht gut w√§re, wenn man es zuliesse wenn jemand einem anderen Schaden oder Leiden zuf√ľgt. Doch f√ľr viele Gruppen, so auch die Homosexuellen, trifft dieses Argument nicht zu. Warum also reicht es nicht, seine Meinung zu haben, sondern muss auch noch das Leben der Anderen verbauen?
Zu ii. Politiker sollten nur ihrem Gewissen unterworfen sein [2]. Und dennoch war es notwendig, Vertr√§ge zu brechen, um diese Gleichstellung zu erreichen. Es scheint mir ein Armutszeugnis, wenn Demokratien ihren Politikern Knebelvertr√§ge aufbrummen. Es macht es meiner Meinung nach unn√∂tig, dass PolitikerInnen √ľberhaupt an Wahlen teilnehmen, da ohnehin bekannt ist, wie gew√§hlt wird - ein Unding in einer Demokratie. Bedenkt man dann noch, dass jeder PolitikerIn darauf schw√∂rt, die Verfassung zu achten, ist es noch gruseliger, dass zum einen solche Knebelvertr√§ge existieren, zum anderen seit Jahren gegen die grundgesetzliche Gleichstellung [3] verstossen wird. Denkt man zur√ľck an politische Figuren wie Annette Schavan oder Karl-Theodor Guttenberg die aus ihren √Ąmtern raus mussten, wegen eines zu unrecht erworbenen Doktortitels, kann man sich schon fragen, wo denn die Priorit√§ten in den K√∂pfen der Machthaber liegen.

So komme ich zum Schluss, dass zwar f√ľr Homosexuelle Menschen sich etwas verbessert. Aber diese Abstimmung offenbarte pechschwarze, himmeltraurige Zust√§nde in der Politik.
ūüďĘ

...

1
TAZ - Ehe f√ľr Alle
DLF - Ehe f√ľr Alle

2
Juris - Art 38 GG
Deutscher Bundestag - Grundlagen

3
Juris - Art 3 GG

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