Optimal Kartoffeling

Mathematik zieht mich in ihren Bann. Ich mag die abstrakte, zweite Ebene, in welcher Dinge erscheinen. Ich mag, dass selbst ihre Symbole blosse Abstraktionen von gedanklichen Vorstellungen sind und damit grundsätzlich nur der Kommunikation unter den Menschen dienen und zur Darstellung.

So habe ich mich in der Küche ans Werk gemacht und die Kartoffeln mathematisch optimal geschnibbelt. Ziel war es, so viel Kartoffeln zu erhalten wie möglich.

Kartoffel Partition.

Wie sich an der Darstellung oben ablesen lässt, schmiegen sich die einzelnen Vierrecke nicht so gut an die Form der Kartoffel, da das Vierreck vier Aussenflächen besitzt; während das Dreieck mit drei Aussenflächen sich nahezu perfekt and die Form der Kartoffel anzupassen vermag. Zudem ist das Dreieck in seiner Struktur wesentlich stabiler als ein Vierreck. Schneidet man die Kartoffel in einem Winkel, sodass Dreiecke entstehen, erhält man stabilere Stücken und erhält mehr Kartoffel pro Kartoffel.

Mathematisch beschreiben lässt sich das wie folgt. Die Stücke die man erhält, werden der Variable 's' zugeteilt, die Reste die Anfallen der Variable 'r' und die Kartoffel_{gesamt} wird mit 'K' bezeichnet.

K = s + r

Fallen nun mehr Reste als Stücke ab, r > s, bleiben weniger Stücke über. Auf dem Teller landen genau

s = K - r

und mit der Dreiecksmethode wird sichergestellt, dass s > r ist und man satt wird.

Hoch lebe die Mathematik! Diese Technik funktioniert auch bei Mohrrüben ganz gut.

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